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Stand: März 2011



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Einfluss der Umwelt- und Klimapolitik auf die Energiekosten der Industrie -
mit Fokus auf die EEG-Umlage

Seit einiger Zeit stehen die vermeintlich strompreistreibende Wirkung der deutschen Klimaschutzpolitik und die hieraus folgenden Belastungen der hiesigen Wirtschaft wieder im Fokus. Neben der - inzwischen beendeten - Diskussion um Abschmelzung von Begünstigungen bei der Stromsteuer geht es dabei vor allem um die jüngste, deutliche Erhöhung der EEG-Umlage zum 1.1.2011 auf 3,5 ct/kWh. Die ständig stei-genden Belastungen würden, so eine wiederholt vorgebrachte Argumentation, die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen schädigen und so den Standort Deutschland gefährden.

Eine genauere Analyse dieser Vorwürfe ergibt ein wesentlich differenzierteres Bild. Demnach waren deutsche Unternehmen in den letzten beiden Jahren eher gering von Strompreiserhöhungen betroffen. Vor allem die stromintensive Industrie profitiert von zahlreichen Ausnahmeregelungen im umwelt-, energie- und klimapolitischen Instrumentarium. Gesamtwirtschaftlich ergeben sich zudem erhebliche Nutzenwirkungen der deutschen Klimapolitik - auch und gerade für heimische Unternehmen.

Ein entsprechendes Hintergrundpapier des BMU (Datenstand Januar 2011) erläutert diese Sachverhalte näher.


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