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Stand: 08.11.2010



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Vermeidung externer Kosten durch Erneuerbare Energien - Methodischer Ansatz und Schätzung für 2009 (MEEEK)

Die durch erneuerbare Energien (EE) vermiedenen Umwelt- und Klimaschäden spielen eine zentrale, häufig aber noch vernachlässigte Rolle für die ökonomische Analyse der Kosten- und Nutzenwirkungen der EE. Nach einem 2010 veröffentlichten Forschungsvorhaben für das BMU summierten sie sich 2009 für Deutschland allein im Strom- und Wärmesektor auf knapp 8 Milliarden Euro.

In die Kosten-Nutzenanalyse der Erneuerbaren können die vermiedenen Umweltschäden aber letztlich nur in dem Umfang einfließen, wie sie nicht durch andere Politikinstrumente bereits berücksichtigt sind, d.h. Niederschlag im Preisgefüge gefunden haben (sog. Internalisierung). Vor diesem Hintergrund sind mögliche Wechselwirkungen verschiedener Politikinstrumente zur Förderung der EE sorgfältig zu analysieren; gerade ihr Zusammenwirken mit dem Europäischen Emissionshandelssystem.

Auf diese Fragen geht ein gesonderter Teilbericht des o. g. Vorhabens gezielt ein. Er entwickelt hierzu einen methodischen Ansatz zur Ermittlung der vermiedenen externen Kosten des EE-Ausbaus. Deutlich wird dabei, dass sich bei Berücksichtigung bereits erfolgter Internalisierung die o. g. Brutto-Schadensgrößen zwar vermindern, gleichwohl aber noch die sehr bedeutsame Nutzenposition keinesfalls grundsätzlich in Frage gestellt wird.


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